Geleitwort Das Gelingen von Innovationsprojekten ist fur den Erfolg eines Unternehmens essenziell, denn die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen ist vielfach mit hohen Investitionen verbunden. Bereits eine kleine Serie von Misserfolgen kann den Fortbestand eines Unternehmens ernsthaft gefahrden. Aus diesem Grund wird seit jeher die Frage nach der bestmoglichen Gest- tung des Innovationsprozesses gestellt. Die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstle- tungen wird meist als interner Prozess rund um den Bereich Forschung und Entwicklung v- standen. Seit einigen Jahren lasst sich jedoch die Offnung der Unternehmensgrenzen fur externe Quellen, wie Kunden, Universitaten, Zulieferer oder teilweise auch Mitbewerber, erkennen eine Thematik, die innerhalb der betriebswirtschaftlichen Forschung unter dem Begriff Open Inno- tion diskutiert wird. Innovation wird dabei zu einem gemeinsamen, kollaborativen Prozess z- schen Unternehmen und Marktpartner. Das Paradigma des innerbetrieblichen, geschlossenen Forschungs- und Entwicklungsbetriebs wird aufgelost zu Gunsten einer interaktiven Wertsch- fung. Ausgehend von den Arbeiten Eric von Hippels aus den 1970er Jahren belegen zahlreiche empi- sche Studien, dass gerade der Einbezug von Kunden in die fruhe Innovationsphase als Effizienz steigernd und Risiko reduzierend gesehen werden kann. Trotz dieser Erkenntnisse wird von den meisten Unternehmen das Wissen der Kunden als viel versprechende Ressource fur erfolgreiche Innovationen noch unzureichend genutzt. Dies erscheint unverstandlich, verlangen doch die durch Globalisierung und Marktdynamik verursachten Verschiebungen des okonomischen - felds nach neuen Wettbewerbsstrategien."