Die vorliegende Vergleichsstudie untersucht Korperinszenierungen im Film anhand eines reprasentativen Korpus. Das Augenmerk liegt insbesondere auf Performativitat, Intermedialitat und Genderdarstellung im europaischen Avantgardefilm sowie im expressionistischen Kunstfilm und im US-amerikanischen Spielfilm der 1920er Jahre. Ein diachroner Vergleich mit US-amerikanischen und schwedischen Experimentalfilmen der 1940er und -50er Jahre sucht Antworten auf die Frage, ob der Experimentalfilm neue, zusatzliche Inszenierungen des Korpers entwickelt. Uber die bisherige Forschung hinausgehend werden - auf Basis eines theoretisch fundierten, auf ausgewahlte Korperkonzepte rekurrierenden Analyserahmens - grundlegende Entwicklungsdynamiken und kulturubergreifende Querbezuge herausgearbeitet.