Ist gutes Leben' im Kapitalismus moglich? Diese Frage verhandeln Angestelltenromane seit ihrer Entstehung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die vorliegende Studie analysiert das Spektrum zwischen Mussen und Mue, Lust und Frust, Arbeit und freier Zeit vor dem Hintergrund einer allgegenwartigen Verwertungsmoral. Die interdisziplinare Darstellung verbindet dabei Ergebnisse der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und ermoglicht einen Einblick in die paradoxen Psychodynamiken moderner Arbeitsverhaltnisse.