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Die Frau und die bürgerliche Gesellschaft. Fontanes "Stine" und "Mathilde Möhring"
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Die Frau und die bürgerliche Gesellschaft. Fontanes "Stine" und "Mathilde Möhring"

Författare:
pocket, 2008
Tyska
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Bachelor Thesis aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Universität Stuttgart (Neue deutsche Literatur), 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt die Stellung der Frau in der deutschen Gesellschaft zur Zeit Wilhelms. Die Rolle der Stine sowie der Mathilde Möhring, beides Frauen aus Fontanes lyrischer Hand, werden hierzu in die Gesellschaft der damaligen Zeit positioniert und analysiert. Einleitung Die deutsche Literatur wurde in all ihren Epochen sehr häufig dazu benutzt, Kritik an der bestehenden Gesellschaft zu äußern. Diese Kritik führte hauptsächlich die Missstände der unteren Bürgerschichten, aber auch die Stellung der Frau auf und wies damit zugleich auf ein stetes Ungleichgewicht in der Gesellschaft hin. 2.1 Fontane und sein Einfluss auf den bürgerlichen Realismus Theodor Fontane als einer der wichtigsten Autoren deutscher Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts prägte nachhaltig das Bild des wilhelminischen Bürgertums seiner Zeit. Er verstand es, nicht nur die Ungerechtigkeiten gegenüber dem Kleinbürgertum offen darzulegen, sondern auch jene kleinlichen Charaktereigenschaften zu denunzieren2. Auf den ersten Eindruck übt er in seinen bürgerlichen Romanen eine Gesellschaftskritik aus. Doch lässt sich bei genauerer Betrachtung seines Werkes auch eine Doppeldeutigkeit feststellen. Viele seiner Gesellschaftsromane handeln von Frauen und deren Schicksalen im wilhelminischen Reich. Allein die Titel seiner Werke, die häufig weibliche Namen tragen, unterstützen die Annahme, dass es bei Fontane eine gewisse Begeisterung für das weibliche Geschlecht gegeben haben muss. In einem Brief an Paul und Paula Schlenther schreibt er folgende Zeilen: "Wenn es einen Menschen gibt, der für Frauen schwärmt und sie beinah doppelt liebt, wenn er ihren Schwächen und Verirrungen, dem ganzen Zauber des Evatums, bis hin zum infernal Angeflogenen hin, begegnet, so bin ich es."3 2 vgl. Fontane, Theodor: Realismus. In: Theorie des bürgerlichen Realismus, S.12 f. 3 Fontane an Paul und Paula Schlenther, Berlin, 6. Dezember 1894. In: Theodor Fontane: Fontane. Werke, Schriften und Briefe, S. 405 f.
Författare
Kai Nellinger
ISBN
9783640127375
Språk
Tyska
Vikt
68 gram
Utgivningsdatum
2008-08-12
Sidor
44