Die Untersuchung befasst sich mit der Problematik von Grundschulern, die aufgrund von neuromotorischen Aufrichtungsdefiziten raumlich-konstruktive Storungen aufweisen. Es werden Zusammenhange zwischen der fruhkindlichen Entwicklung, der Etablierung der Blickmotorik sowie den als Spatfolge zu beobachtenden raumlich-konstruktiven Storungen hergeleitet und anhand von einer Quer- und Langsschnittuntersuchung uberpruft. Die empirische Untersuchung verdeutlicht, warum die klassischen Therapie- und Fordermethoden bei den untersuchten Auffalligkeiten nicht immer ausreichen. Gleichzeitig wird das neuentwickelte neuromotorische Forderprogramm vorgestellt. Es wird gezeigt, dass die zuvor beschriebenen Auffalligkeiten allein durch gymnastische ubungen zur neuromotorischen Aufrichtung gemindert werden.