Das Buch nimmt moderne und zeitgenossische Positionen abstrakter Kunst in den Blick, die sich einer Asthetik der Korperlichkeit bedienen: Das Korperhafte wird in Form des physischen Korpers des Artefakts oder als Leib des Kunstlers und Rezipienten thematisiert.Der Band stellt Beispiele aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Tanz, Fotografie und Film vor, die das Verhaltnis von Abstraktion und Realitat mittels Materialitat und Leiblichkeit neu denken. Damit wird ein erweiterter Begriff von Abstraktion verfolgt, der sich nicht allein als Reduktion bestimmen lasst und der uber die prominente Gegenuberstellung von Abstraktion und Figuration hinausgeht. Statt einer Abstraktion von Korperlichkeit werden so Korperlichkeiten der Abstraktion erkundet.