In Da House holt die (fast) untergegangene Forschung vom Haus als feste Kategorie zuruck in die Kulturwissenschaften, wo ansonsten alle Zeichen auf Transit, Fluidizitat und Mobilisierung stehen. Der Band leistet dabei einen Beitrag zur Vervollstandigung der Kenntnisse uber den metaphorischen Apparat Haus , indem das Haus als historisches Paradigma des sozialen Austauschs und der Grenzziehung, als allgegenwartiger Spielort in Literatur, Film, Videoclip, Oper oder Computerspiel in den Blick genommen wird. Medien- und Filmwissenschaftler, Kulturhistoriker und Religionswissenschaftler, Philosophen und Philologen entwerfen hier eine Soziologie des Hauses im Imaginaren.