Anhand des Beispiels der byzantinischen Feld- und Ackermae und des ihnen ubergeordneten Systems der Landvergabe und -besteuerung verfolgt das Buch das Fortleben byzantinischer administrativer Elemente und Praktiken im Osmanischen Reich. Verlauf, Charakter und Motivation dieses kulturellen Transferprozesses werden hierbei nachgezeichnet. Hintergrund ist die oftmals von politisierten Geschichtsbildern und Identitatsdiskursen durchsetzte Debatte um die Natur und Rolle des byzantinischen Erbes im Staatsaufbau des fruhen Osmanischen Reiches.