Zeit scheint so selbstverstandlich - und ist doch eine der groten menschlichen Fiktionen. Die Kunst, die Zeit zu betrugen nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Sekunden, Schaltjahre und Taktgeber. Es ist ein Buch uber unsere standige Sehnsucht nach Ordnung - und die kreative Unordnung, die wir dafur in Kauf nehmen. Vom babylonischen Kalender uber den gregorianischen Reformakt bis zur Atomsekunde zeigt das Buch mit Witz und wissenschaftlicher Klarheit, wie Menschen seit Jahrtausenden versuchen, das Unfassbare zu messen. Dabei ist Prazision nie selbstverstandlich, sondern Ergebnis von Kompromissen, Machtfragen und genialen Umwegen.