"e;Mama, er hat angefangen!"e; "e;Das ist meins!"e; "e;Sie darf immer alles!"e; Den ganzen Tag dieselben Streitereien. Sie spielen Schiedsrichter, Polizist und Therapeut gleichzeitig. Aber egal wie oft Sie eingreifen - am nachsten Tag geht es von vorne los. Hier ist die unbequeme Wahrheit: Ihr standiges Einmischen verhindert nicht nur Losungen, es ist Teil des Problems. Ihre Kinder brauchen keinen Richter, sondern Werkzeuge, um Konflikte selbst zu losen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie vom Krisenmanager zum Coach werden. Was Sie in diesem Buch lernen:Die drei Arten von Geschwisterstreit und wann Sie wirklich eingreifen mussen - Spoiler: seltener als Sie denken. Warum "e;Wer hat angefangen?"e; die falsche Frage ist und welche Fragen tatsachlich zu Losungen fuhren. Altersgerechte Konfliktlosungsstrategien: vom Kleinkindalter bis zur Pubertat, weil 4-Jahrige anders streiten als 12-Jahrige. Die Fairness-Falle: Warum "e;alle gleich behandeln"e; nicht funktioniert und was stattdessen echte Gerechtigkeit schafft. Praventionsstrategien fur die haufigsten Streitausloser: Langeweile, Eifersucht, Besitz, Aufmerksamkeit, Privilegien. Konkrete Skripte fur typische Situationen, damit Sie nicht mehr improvisieren mussen. Der Umgang mit extremen Fallen: korperliche Gewalt, dauerhaftes Mobbing, tiefere Geschwisterrivalitat. Dieses Buch ist kein philosophischer Erziehungsratgeber, sondern ein Werkzeugkasten fur den Alltag. Jedes Kapitel behandelt spezifische Konfliktsituationen, die Sie heute erleben, mit praktischen Schritt-fur-Schritt-Anleitungen statt abstrakter Konzepte. Ihre Kinder werden nie beste Freunde sein - und das mussen sie auch nicht. Aber sie konnen lernen, Konflikte zu losen, ohne dass Sie permanent dazwischengehen. Und das ist der Unterschied zwischen erschopften und entspannten Eltern.