Anhand einer Reihe von Fallstudien setzt der Band ein erweitertes Konzept von Rezeptionsgeschichte in die Praxis um. Nach diesem Konzept umfat die Erforschung der Rezeptionsgeschichte die buchhandelsgeschichtlichen Grundlagen, die Ubersetzungen und Bearbeitungen, die Aufnahme auf der Buhne und die literarische Kritik ebenso wie die verschiedenen Formen der produktiven Rezeption. Die Beitrage behandeln Leipzig als Vermittlungszentrum englischsprachiger Literatur, wichtige Rezensionsorgane wie das Magazin fur die Literatur des Auslandes und das vielfaltige kritische Echo auf (Autor(inn)en wie Maria Edgeworth, Lady Sidney Morgan, Byron, Thomas Moore, Mary Elizabeth Braddon, George Eliot und William Morris; Ubersetzungen und Bearbeitungen einzelner Werke von Daniel Defoe, Jane Austen, Charlotte Bronte, Dickens, Wilkie Collins, George Eliot, Dante Gabriel Rossetti, Swinburne und Oscar Wilde; die Rezeption von Arthur Wing Pinero, Shaw, Wilde und Galsworthy im Wiener Theater der Jahrhundertwende; und schlielich die produktive Auseinandersetzung Heines, Charles Sealsfields sowie der Verfasser von historischen und Staatsromanen mit britischen Vorgangern und Modellen.