1905 ver ffentlichte der protestantische Gelehrte Adolf von Harnack (1851-1930) seine hier als Neuedition vorgelegte Spezialstudie "Militia Christi" mit dem Untertitel: "Die christliche Religion und der Soldatenstand in den ersten drei Jahrhunderten". Darin, so res miert Herbert Koch, "f hrte Harnack den Nachweis, dass es f r die Christen bis zum Ende des 2. Jahrhunderts eine Selbstverst ndlichkeit war, keinen Dienst im r mischen Heer zu leisten. Ein Problem entstand erst, als es mit fortschreitender Ausbreitung des Christentums auch Soldaten gab, die getauft werden wollten. Dies wurde dann zugestanden, aber nur unter Auflagen, etwa der, die Beteiligung an Hinrichtungen (t tender Gewalt) zu verweigern. Eine Studie wie diese hatte es bis dahin nie gegeben." Der Anhang dieser Neuausgabe enth lt noch das "Soldatenkapitel" aus dem Werk "Mission und Ausbreitung des Christentums" (1902/1906) sowie "Anmerkungen" zu Harnacks unr hmlicher Rolle als Staatsdiener w hrend des Ersten Weltkriegs. Franz Segbers beleuchtet in seinem einleitenden Essay den Pazifismus der fr hen Christenheit als "unzeitgem e Erinnerung zur Zeitenwende" "Wie die Theologen der Alten Kirche in den vorkonstantinischen Jahrhunderten f r ihre Zeit des Imperium Romanum eine kontextuelle Theologie der Gewaltfreiheit entworfen haben, ist es auch den Theologen und Theologinnen im 21. Jahrhundert aufgegeben, den Zusammenhang von Kapitalismus, Militarisierung und R ckkehr des Krieges als Kontext ihrer Theologie zu reflektieren." edition pace. Regal: Pazifismus der fr hen Kirche 1. Herausgegeben von Peter B rger.