Zuerst begann der Aufstand der Gallier gegen Rom verhei ungsvoll. Die Streitmacht sammelte sich um Lugdunum, der Perle Roms in Gallien und wuchs best ndig an. Gaius Julius Vindex, mittels einer Laune der G tter oder einer Intrige der Menschen, von seinem Kaiser zum Statthalter der Provinz Lugdunensis erhoben, schob sich dem Willen seines Kaisers gehorchend, an die Spitze des Aufstandes und fand sich bald von den gallischen F rsten bedr ngt, den Publicani herausgefordert und vom Kaiser im Stich gelassen... Vindex war somit gezwungen, sich einen eigenen Weg zu suchen, der ihm die Sicherheit seiner Familie wie auch sein eigenes Lebens bewahrte. Das von ihm umgesetzte Fanal der Belagerung, gedacht die r mischen Legionen aus Germania nach Gallien zu locken, ein gemeinsames B ndnis der Gallier mit diesen Legionen zu schmieden und durch einen Feldzug ber die Alpen den Senat Roms zur Absetzung Kaiser Neros zu zwingen, war durch zu zahlreiche Widerspr che zum Scheitern verurteilt. Seinen Kaiser anklagend, ihn herausfordernd und schm hend, errang Vindex zumindest zu Teilen das Vertrauen der Gallier. Pers nliche, von den gemeinsamen Zielen abweichende Interessen und ein Streben nach Macht durch F rsten der Gallier, seine eigene Sinnes nderung und das scheinbare Z gern der Legionen vom Rhenus, bewirkten zwar eine erfolgreiche Belagerung, verhinderten aber einen siegreichen Sturm auf Lugdunum. Ein erster Angriff auf den Fourvi re und die Mauern der Stadt scheiterte. Sogleich gelangten Ger chte von Verrat in den Umlauf, erzeugten Risse im B ndnis der F rsten und sorgten f r un berbr ckbare Hindernisse. Vindex Kontrahent Castius Delvaux, F rst der Sequaner, gewann Zulauf. Weil beide nach einem Imperium Gallicum strebten, pr gten sich Feindschaften aus. Wertvolle Zeit ging verloren, wurde anderen Ortes aber genutzt. Galba, Statthalter der Provinz Hispania Tarraconensis, nahm sich des seitens Vindex unterbreiteten Angebotes zur Herrschaft in Rom an und schwang sich zum 'Legatus Se