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Tschernobyl als Weltkatastrophe: Weltbeziehung in einer kontaminierten Welt
Tschernobyl als Weltkatastrophe: Weltbeziehung in einer kontaminierten Welt
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Tschernobyl als Weltkatastrophe: Weltbeziehung in einer kontaminierten Welt

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Was geschah in Tschernobyl? – Seit über 30 Jahren werden die Auswirkungen der Atomkatastrophe von 1986 diskutiert und dennoch bleibt ihre ganze Tragweite bis heute unverstanden. Denn die Folgen der radioaktiven Kontamination sind nicht nur medizinischer oder ökologischer Art, sondern werden den Betroffenen vor allem zu einem existenziellen Problem. Mit der Vergiftung der Lebenswelt setzt eine fundamentale Entfremdungserfahrung ein, die das In-der-Welt-Sein und die Weltbeziehung der Betroffenen unterminiert und damit zur Weltkatastrophe wird. Die vorliegende Fallstudie erschließt eine sozialphilosophische Sichtweise auf die Atomkatastrophe von Tschernobyl und entwickelt eine theoretische Perspektive darauf, wie die Konstitution von Materialität die Dynamik von Weltbeziehungen beeinflusst.
Undertittel
Ein Beitrag zur materiellen Fundierung der Resonanztheorie
Forfatter
Martin Repohl
ISBN
9783828871991
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
12.2.2019
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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