Band 7 der Gesammelten Schriften enthalt die beiden Monographien Hans Wagners zur Thematik der Religion und Religionsphilosophie. Der eine Text (Existenz, Analogie und Dialektik, 1953) ist der erste Teil eines Fragment gebliebenen ambitionierten Werkes, das eine Untersuchung der transzendentalen"e; Problematik des spezifischen, transzendenzbezogenes Glauben einschlieenden, Geltungsanspruchs der Religion, dann eine ontologische"e; Analyse der kategorialen Bestimmtheit der Welt von Religion und Glauben, schlielich eine konfessionsunabhangige Philosophie des Christentums hatte umfassen sollen. - Der andere Text (Religionsbriefe, 2011 postum publiziert), bietet eine Sammlung von 22 Briefen, in denen Wagner, der philosophisch-wissenschaftlichen Pratention entsagend, eine Reihe personlich gestimmter Betrachtungen zu Fragen der Religion, besonders des Christentums und des Katholizismus, darlegt und dabei die Leser als interessierte Zeitgenossen, Burger, Menschen, weniger als Fachleute, anspricht. - Ihr kontrastives Nebeneinander setzt den Band, zu dem die Monographien hier vereinigt sind, unter eine gleichsam dialektische, darin ihrem gemeinsamen Gegenstand entsprechende Spannung.