Die Anthologie bietet eine historisch reprasentative Auswahl von Texten prominenter Autor:innen, die sich in den letzten 200 Jahren mit dem Verhaltnis von Arbeit und Mue, einem moglichen Recht auf Faulheit und der Zukunft der Arbeit auseinandergesetzt haben. Um der vielschichtigen Thematik in allen Facetten gerecht zu werden, wurde versucht, Arbeiten von Denkern aus den verschiedensten weltanschaulichen Richtungen und mit moglichst unterschiedlichen Positionen unter einen Hut zu bringen. Das Fragezeichen im Titel des Buches ist also sehr bewusst gesetzt. Kontrare Thesen sollen gegeneinandergestellt werden: Lenins, der Bibel entnommener Imperativ Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!"e; steht neben Paul Lafargues Recht auf Faulheit, Bertrand Russells Lob des Muiggangs neben Ernst Jungers Identifikation von Freiheits- und Arbeitsanspruch, Thomas Carlyles puritanischer Hymnus auf das Arbeitsprinzip, usw.