Die Fortschritte der Neurowissenschaften erschlieen grundlegende Arbeitsprinzipien des menschlichen Gehirns. Alle geistigen Aktivitaten gehen mit spezifischen neuronalen Anregungsmustern einher. Doch nur die wenigsten Leistungen des Gehirns fuhren zu einem bewussten Erleben seines Besitzers. Und ein 'Ich' kommt in den Daten von Hirnscans naturgema nicht vor. Wie weit reichen also die Methoden und Konzepte der Hirnforschung? Kann die 'Erste-Person-Perspektive' des Ich-Erlebens auf die 'Dritte-Person-Perspektive' der Neurobiologie zuruckgefuhrt werden? Wie verhalt sich die subjektive Innensicht unserer Erlebnisse zur objektiven Auensicht unserer Hirnzustande? Wie entstehen Bewusstsein und personliches Identitatsgefuhl? Welche Storungen konnen dabei auftreten? Wovon hangt unser Selbstbild ab? Mit Beitragen von: Katrin Amunts, Ansgar Beckermann, Norbert Bischof, Frank Erbguth, Brigitte Falkenburg, John-Dylan Haynes, Christof Koch, Ulrich Kuhnen, Wolf Singer, Henrik Walter und Jennifer Windt.