Es scheint, als w re der Terrorismus das Problem unserer Zeit schlechthin. Fast jeden Tag erreichen uns neue Nachrichten ber terroristische Anschl ge, die Phrase Krieg gegen den Terrorismus" bestimmte bisher das 21. Jahrhundert. Der ehemalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) schloss in diesem Zusammenhang nicht aus, ein von Terroristen gekapertes Flugzeug abzuschie en, falls dieses als Werkzeug eingesetzt werden w rde, um einen terroristischen Anschlag zu ver ben. Mit der vorliegenden Arbeit versuche ich zu kl ren, welche Ma nahmen die Regierung der Bundesrepublik Deutschland treffen kann, um Terroranschl ge zu verhindern. Dazu muss allerdings gekl rt werden, welche rechtlichen Rahmenbedingungen den Entscheidungstr gern vorgegeben sind. Zu beachten ist, dass die Arbeit nicht versucht zu kl ren, ob es legitim w re, einen Einzelt ter, beispielsweise einen Geiselnehmer zu t ten (Stichwort: Finaler Rettungsschuss). Es geht vielmehr um die Frage, ob man den Tod von Geiseln nach der deutschen Rechtssprechung in Kauf nehmen d rfte, wenn Terroristen mit Hilfe eines Flugzeuges oder anderer Verkehrs- bzw. Hilfsmittel versuchen w rden, eine gro e Zahl an Todesopfern zu verschulden, wenn sie beispielsweise Stadien oder Wohn- und Gewerbeh user angreifen w rden. Anders formuliert: K nnte man Terroristen gezielt t ten, wenn das gleicherma en bedeuten w rde, dass man die Geiseln opfern m sste?Zun chst leitet die Arbeit mit Definition des Begriffes Terrorismus" ein und zeigt die Problematik auf, das Wesen dieses Begriffes treffend zu beschreiben (1.). Im Anschluss soll aufgezeigt werden, wie sich der Terrorismus im Vergleich zum 20. Jahrhundert gewandelt hat (2.). Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Form des Grundgesetzes, des Strafgesetzbuches und der Strafprozessordnung sollen anschlie end thematisiert werden (3.). Mit Hilfe des Fallbeispiels Abschuss eines gekaperten Flugzeuges" sollen anhand des Streitgespr ches zwischen einem Vertreter der F rsprecher, sowie