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Wechsel der Gewinnermittlungsart von § 4 Abs. 3 zu § 4 Abs. 1 EStG: Aktuelle Themen der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und Rechnungslegung
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Wechsel der Gewinnermittlungsart von § 4 Abs. 3 zu § 4 Abs. 1 EStG: Aktuelle Themen der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und Rechnungslegung

Studienarbeit Universit t Salzburg (2010). Gegenstand dieser Arbeit ist der Wechsel der Gewinnermittlungsart von der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gem 4 Abs. 3 EStG zum Betriebsverm gensvergleich nach 4 Abs. 1 EStG. Die zentralen Normen f r 4 EStG Ermittler kn pfen an die Buchf hrungsgrenzen der 124 und 125 BAO bzw. 189 UGB. 4 Abs. 10 EStG regelt die allgemeinen Grunds tze der steuerliche Folgen eines Wechsels der Gewinnermittlungsart.

Die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ist eine vereinfachte Art der Gewinnermittlung, steht jedoch unter dem Postulat der Identit t des Totalgewinns. Dieser Grundsatz besagt, dass der steuerliche Gewinn eines Betriebes unabh ngig von der Gewinnermittlungsart vom Beginn bis zur Beendigung der betrieblichen T tigkeit gleich hoch sein muss. Daraus ergibt sich, dass bei einem Wechsel vom Zu- und Abflussprinzip zum Realisationsprinzip bestimmte Zu- und Abschl ge erforderlich sind, damit Gesch ftsvorf lle aufgrund der unterschiedlichen Realisierungszeitpunkte nicht doppelt oder berhaupt nicht ber cksichtigt werden.

Unabh ngig von etwaigen Gewinnkorrekturen ist au erdem eine bergangsbilanz zu erstellen, um eine Anfangsbilanz f r den Betriebsverm gensvergleich zu schaffen, in der das gesamte Betriebsverm gen erfasst und bewertet wird.

Ziel dieser Arbeit ist eine bersichtliche Darstellung aller notwendigen Schritte, die bei einem Wechsel der Gewinnermittlungsart von der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zum Betriebsverm gensvergleich notwendig sind, diese zu erkl ren. Die steuerlichen Folgen sollen erl utert und in einem Beispiel veranschaulicht werden.

Die vorangestellten Ausf hrungen haben im berblick dargestellt, dass die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung eine vereinfachte Art der Gewinnermittlung ist. Folglich sind bei einem Wechsel der Gewinnermittlungsart bestimmte Positionen, die bei der Gewinnermittlung nach 4 Abs. 1 EStG erforderlich sind, bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung jedoch der Einfachheit halber weggelassen werden, durch Zu- und Abschl ge zu korrigieren. Man erstellt eine bergangsbilanz, die zugleich die Anfangsbilanz der neuen Gewinnermittlungsart darstellt. In einem weiteren Schritt wird dann das bergangsergebnis ermittelt; ergibt die Summe der Zu- und Abschl ge einen Gewinn, so stehen diesem bestimmte Beg nstigungen zu. Ein Verlust ist ber die n chste sieben Gewinnermittlungszeitr ume aufzuteilen. Meines Erachtens kann man jedoch feststellen, dass Ver u erungsgewinne durch die Regelung des 37 EStG bzw. den Freibetrag gem. 24 Abs. 4 EStG weitaus mehr beg nstigt sind als bergangsgewinne bei einem entweder zwangsweisen oder (eher unwahrscheinlichen) freiwilligen Wechsel der Gewinnermittlungsart. Durch das Steuerreformgesetz 2009 und die dadurch verbundene nderung des Gewinnfreibetrags nach 10 EStG f llt meiner Auffassung nach eine der wesentlichen Ursachen weg freiwillig B cher zu f hren. Der Freibetrag gilt nun f r alle betrieblichen Eink nfte und alle Gewinnermittlunsarten.

Inhalt
Einleitung
M gliche Ursachen f r einen Wechsel
Beg nstigungen gem. 11a und 10 EStG bis 31.12.2009
Gewinnfreibetrag gem. 10 EStG ab 1.1.2010
Folgen der Novellierung des 10 EStG
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen 4 Abs. 3 EStG und 4 Abs. 1 EStG
Vorgangsweise bei einem Wechsel
Die Steuerliche Behandlung des bergangsergebnisses
Die Umsatzsteuer bei einem Wechsel
Wechsel von 4 Abs. 1 EStG zu 4 Abs. 3 EStG
Beispiel
Res mee

Undertittel
Aktuelle Themen Der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre Und Rechnungslegung
ISBN
9781523458059
Språk
Tysk
Vekt
68 gram
Utgivelsesdato
1.1.2016
Antall sider
42