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Vom anglophonen Problem zur Krise
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Vom anglophonen Problem zur Krise

Wir wollen die Entwicklung des anglophonen Problems untersuchen, die zur Krise in den beiden anglophonen Teilen Kameruns gef hrt hat. Dieses Problem, das f r den Staat Kamerun von entscheidender Bedeutung geworden ist, hat seinen Ursprung in der Zeit nach der Kolonialisierung, als eines der Anliegen der Regierenden die Bildung einer geeinten und stabilen Nation war. So kam es zu dem Postulat der Kolonialaphonie. Mit anderen Worten: das Festhalten an einer kolonialen Identit t. In einem historisch-konstruktivistischen Ansatz f hren wir drei Kategorien von Identit tskonstruktionen auf: die koloniale Matrix, die durch das doppelte koloniale Erbe gepr gt ist und die Grundlage f r die Problematik der Staatsform ab 1960 bildet, die Abschaffung des F deralismus im Jahr 1972 und schlie lich das Gef hl der Marginalisierung der Englischsprachigen durch die frankophone Mehrheit. Dieses Problem geht auf das Jahr 1961 zur ck, als sich die politischen Eliten des franz sisch- und anglophonen Kameruns mit franz sisch-britischer Unterst tzung zusammenschlossen, um einen Bundesstaat zu gr nden. Entgegen den Erwartungen der Anglophonen f rderte diese Staatsform nicht die gleichberechtigte Teilhabe an ihrem doppelten kulturellen Erbe, einschlie lich dessen, was sie als "Kultur" bezeichnen.
ISBN
9786208803308
Språk
Tysk
Vekt
100 gram
Utgivelsesdato
1.3.2025
Antall sider
64