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Verbrechen der Aggression im Lichte der humanitaren Intervention
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Verbrechen der Aggression im Lichte der humanitaren Intervention

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Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Jura - Europarecht, Volkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 1.25, Universitat Basel (Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach der Rechtmaigkeit und Legitimitat von militarischen Interventionen im Namen der humanitaren Hilfe hat in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die internationale Gemeinschaft hat sich wiederholt mit Situationen konfrontiert gesehen, in denen Gewalt und Konflikte in souveranen Staaten zu schweren Menschenrechtsverletzungen und humanitaren Katastrophen gefuhrt haben. In solchen Momenten stellt sich die Frage: Ist es gerechtfertigt, in die inneren Angelegenheiten eines Staates einzugreifen, um das Leiden unschuldiger Zivilisten zu verhindern oder zu lindern?Diese Frage bildet den Ausgangspunkt fur die vorliegende Arbeit, die sich mit der Thematik der Legitimierung von Angriffshandlungen durch humanitare Intervention befasst. Die Debatte daruber, ob solche Interventionen als rechtma ig und moralisch geboten angesehen werden konnen, ist au erst komplex und kontrovers. Sie beruhrt fundamentale Prinzipien des Volkerrechts, der internationalen Beziehungen und der Ethik. Im Verlauf dieser Arbeit werden verschiedene Aspekte dieser Problematik erortert. Zunachst wird eine grundlegende Einfuhrung in die Definition und rechtliche Einordnung von Aggression nach dem Romer Statut des Internationalen Strafgerichtshofs gegeben (Abschnitt B). Anschlie end wird das Konzept der humanitaren Intervention naher beleuchtet, um zu verstehen, wie Staaten oder internationale Akteure versuchen, die Notwendigkeit eines militarischen Eingreifens in humanitaren Krisen zu rechtfertigen (Abschnitt C). Ein zentraler Punkt dieser Arbeit ist die Untersuchung der verschiedenen Argumente, die zur Legitimierung einer Angriffshandlung durch eine humanitare Intervention herangezogen werden konnen (Abschnitt E). Hierbei werden sowohl die Argumente der Staatenpraxis, die auf historischen Prazedenzfallen beruhen, als auch das Argument des Verbots der Aggression als Ius Cogens und die moralische Verpflichtung zur Hilfe in den Fokus genommen. Schlie lich wird in Abschnitt F die Frage aufgeworfen, ob eine humanitare Intervention trotz ihrer moglichen Rechtswidrigkeit dennoch als legitim betrachtet werden kann. Hierbei wird insbesondere auf die komplexen Dynamiken zwischen Volkerrecht und moralischer Verantwortung eingegangen.
Undertittel
Argumentarium fur und wider einer Rechtfertigung
ISBN
9783346949110
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
5.10.2023
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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