Haufig findet man bei Altbauten einen unzureichenden Warmeschutz vor, der allerdings in den meisten Fallen mit relativ geringem Aufwand verbessert werden kann. Um ermitteln zu konnen, ob und in welchem Umfang nachtragliche Dammmaanahmen notwendig sind, bedarf es zunachst einer energetischen Bewertung der vorhandenen Konstruktion. Die Arbeitsunterlagen liefern hilfreiche Faustwerte fur die Beurteilung des warmeschutztechnischen Standards von Bauteilen bestehender Gebaude und ermoglichen eine rasche Bestimmung des Warmedurchgangskoeffizienten ohne umfangreiche Berechnungen. In einem Bauteilkatalog werden ubliche Konstruktionen von Auaenwanden, Dachern und Decken in ihrem Schichtenaufbau beschrieben und deren jeweiliger U-Wert direkt angegeben. Referenzwerte aus der Energieeinsparverordnung verdeutlichen, wie die betreffenden Bauteile nach den geltenden Warmeschutzanforderungen einzuordnen sind. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, durch welche Baumaanahmen der geforderte Mindestwarmeschutz erreicht werden kann.