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Tradition und Traditionsbruch zwischen Skepsis und Dogmatik
Tradition und Traditionsbruch zwischen Skepsis und Dogmatik
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Tradition und Traditionsbruch zwischen Skepsis und Dogmatik

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Tradition und Traditionsbruch gehoren zu den entscheidenden Herausforderungen in einer beschleunigt zusammenwachsenden Welt. Sollen beide Seiten nicht in einem unfriedlichen Antagonismus verharren, so ist Pramissentransparenz und Grenzbestimmung der je eigenen und fremden Argumente gefragt. In der Auseinandersetzung mit klassischen Quellen der europaischen und auereuropaischen Philosophiegeschichte soll der vorliegende Band zeigen, da Selbstkritik und Selbstaffirmation in allen Weltphilosophien nur mehr zwei entgegengesetzte Reaktionen auf eine von innen oder von auen gefahrdete Identitat zum Ausdruck bringen. Skepsis und Dogmatik betreffen darum nicht allein den Kern der abendlandischen Annaherungen, sondern sie treffen den Nerv aller Weltphilosophien gleichermaen. Skeptisch-kritische Positionen pragen ebenso die buddhistische, taoistische und islamische Philosophie; spekulativ-systematische Ansatze finden ihren Niederschlag in der islamischen, der hinduistischen wie auch der europaischen Philosophie; rationalistische und analytische Stromungen lassen sich in allen genannten philosophischen Traditionen ausfindig machen. Leitend ist darum die gemeinsame Frage: Wie ist Identitatskonstruktion in Traditionen moglich, ohne dogmatisch zu werden, und wie konnen Relativitat und Skepsis ihre produktive Funktion entfalten, ohne auf die Universalitat der Werte (wie etwa der Menschenrechte) verzichten zu mussen?
Undertittel
Interkulturelle philosophische Perspektiven
ISBN
9789004457973
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
1.1.2006
Forlag
BRILL
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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