Die Arbeit greift unmittelbar in die neuentfachte Theorie-Diskussion ein. Im Anschluss an eine eingehende Erorterung von Pramissen und Postulaten linguistischer Theoriebildungen werden sprachtheoretische Unterscheidungen (langue-parole, Synchronie-Diachronie, Wortsemantik-Textsemantik, etc.) sowie konkurrierende Explikationen strukturalistisch gepragter Bedeutungsbegriffe, einschliesslich ihrer Analysekategorien und Verfahrenstechniken (Merkmal-Begriff, genussspecies-Schema etc.) dargestellt und kritisch beleuchtet. Vor diesem Hintergrund entwirft der Verfasser eine referentiale, an der Intentionalitat der Sprachzeichen sich orientierende Bedeutungstheorie und erlautert konkrete Forschungsprobleme am Beispiel des Franzosischen."