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Steuerbilanzen
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Steuerbilanzen

Rechnungslegung als Me sung steuerlicher Leistungsfahigkelt anzusehen, ist dem wirtschafts- und steuerwissenschaftlichen Denken heute noch fremd: Finanzwissenschaftliche Untersuchungen erortern die Ma grolkn steuerlicher Lei- stungsfahigkeit im wesentlichen nur hinsichtlich ihrer artma igen Bestandteile. In gleicher Weise vernachlassigt die Wissenschaft vom Steuerrecht (und die vom Han- delsrecht) die Rechnungslegung. Sobald Einzelfragen erortert werden, bauen die juristischen Argumente entweder auf vorwissenschaftlichen Inhalten von Gewinn, Einkommen, Vermogen und anderen M gro en personlichen Wohlstands auf oder sie folgen der betriebswirtschaftlichen Tradition. Die betriebswirtschaftliche Bilanzlehre gibt zwar eine Fiille von Antworten auf Einzelfragen der Gewinnermittlung, aber in einer recht unbefriedigenden Weise: Ausschlie lich von der Handelsbilanz ausgehend (oft nur von der aktienrechtlichen Rechnungslegung) wird auch noch ein dem Handelsrecht fernliegendes Bilanzziel zugrundegelegt: der Gewinn sei als Ma stab der Wirtschaftlichkeit zu verstehen (nur wenige Autoren vermeiden dies). Und nicht selten werden Grundsatzfragen aus- geklammert und die Antworten ganzlich nach der Interessenlage der rechnungs- legenden Unternehmung vorgetragen, anstatt Rechnungslegu.ng als Werkzeug zur Wissensvermittlung im Kampf urn die Verteilung von Reichtum und Macht auf- zubauen, und zwar von den berechtigten Anspriichen der Empfanger der Rechnungs- legung her.
Undertittel
Rechnungslegung als Messung steuerlicher Leistungsfähigkeit
Opplag
Softcover reprint of the original 1st ed. 1978
ISBN
9783409170017
Språk
Tysk
Vekt
310 gram
Utgivelsesdato
1.1.1978
Forlag
Gabler
Antall sider
249