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Staunen als Grenzphanomen
Staunen als Grenzphanomen
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Staunen als Grenzphanomen

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Der Auftaktband der neuen Reihe Poetik und Asthetik des Staunens beschaftigt sich mit dem Staunen als einem Moment der Grenzerfahrung und Grenzziehung, der Neugier und Uberwaltigung, der Erkenntnis und Blindheit, aber auch als Anfang von Denken, Erkennen, Sehen und Dichten. Staunen indiziert eine (noch) nicht kategorisierbare Fremdheit und konstituiert damit eine Grenze des Verstehens und Wissens. Damit wird es zum Ausdruck einer semantischen Leere vor dem Fremden. Als Moment der verunsichernden Reflexion kann es so zum Stimulus eines Begehrens nach Grenzuberschreitung werden. Andererseits kann es Ausdruck eines Zustands sein, in dem sich ein radikal anderes, nicht mehr an Korper und Verstand gebundenes Wissen ereignet. In den interdisziplinaren Beitragen des Bandes wird Staunen, historisch und diskursiv je unterschiedlich akzentuiert, als Phanomen der Grenze reflektiert, das dann im Kunstdiskurs, von der Antike bis heute, zu einem Moment des lustvollen Verharrens auf den Grenzen der Wahrnehmung, des Wissens und der Erfahrung werden kann. Mit Beitragen von Udo Friedrich, Jan Niklas Howe, Reinhard Moller, Anna Laura Puliafito, Stefan Matuschek, u.a.
ISBN
9783846760918
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
13.5.2019
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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