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Solidaritat als moralische Arbeitsteilung
Solidaritat als moralische Arbeitsteilung
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Solidaritat als moralische Arbeitsteilung

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Was ist Solidaritat? Welchen Platz sollte der Begriff in unserem moralischen Vokabular haben? Gibt es eine moralische Pflicht zur Solidaritat? Oder ist solidarisches Handeln supererogatorisch - also loblich und gut, ohne von Personen eingefordert werden zu konnen? Um diese Fragen zu beantworten, entwickelt dieses Buch ausgehend von den Theorien von Jurgen Habermas, Axel Honneth und Richard Rorty eine Solidaritatsauffassung, in der der Solidaritatsbegriff auf Hilfspflichten verweist, die Mitglieder partikularer Gruppen gegeneinander haben; das Ziel dieser Hilfspflichten besteht in der Beseitigung moralischen Missstanden, die die praktischen Identitaten der Gruppenmitglieder betreffen. Dadurch grenzt sich Solidaritat von anderen, verwandten Begriffen wie Mitleid, Barmherzigkeit oder Loyalitat ab. Begrundet wird Solidaritat, indem sie als ein Prinzip moralischer Arbeitsteilung aufgefasst wird: Allgemeine Hilfspflichten werden unter bestimmten Akteuren aufgeteilt, um ungerechte Zustande moglichst effizient zu beseitigen. Solidaritat verbindet in dieser Auffassung Aspekte von moralischem Universalismus und Partikularismus ebenso wie von Deontologie und Konsequentialismus.
Forfatter
Jorg Loschke
ISBN
9783957439192
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
22.6.2015
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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