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Sine vi, sed verbo: Wirkung, Argumentation und Stil der Invokavitpredigten Martin Luthers in der Wittenberger Bewegung 1521/22
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Sine vi, sed verbo: Wirkung, Argumentation und Stil der Invokavitpredigten Martin Luthers in der Wittenberger Bewegung 1521/22

Wittenberg 1522. Aufgeregte Diskussionen. Erhitzte Gem ter. Geharnischte Reden. Forderungen. Resolutionen - Unruhen in Wittenberg. Revolution liegt in der Luft. Fast schon ist der schwere Brandgeruch zu riechen, es winkt die Sch ne Neue Welt. In den Kellern wird gedruckt, in den Kneipen gewettert, in den Kirchen randaliert. Schuld hat ein kleines M nchlein - Dr. Martinus Luther - derzeit im Exil auf der Warrtburg. Doch Luther h lt es dort nicht. Ohne R cksicht auf den Bann des Papstes oder die Acht des Kaisers reist er nach Wittenberg. Die Reformation musste verteidigt werden. Jetzt predigt Luther. Achtmal. "Non vi, sed verbo - Nicht durch Gewalt, sondern durch das Wort ", donnert Luther von der Kanzel. Er hatte Freiheit gepredigt, doch es wurde Unfreiheit gelehrt. Die Neuerungen durften nicht mit Gewalt durchgesetzt werden Vor ihm verstummte die Emp rung, legte sich das Get mmel. Frieden durch Predigt. Wie konnte Martin Luther dieses Meisterst ck gelingen? In dieser Bachelorarbeit untersucht Lunkenheimer die Wirkung, Argumentation und Stil der Invokavitpredigten in ihrem historischen Kontext der Wittenberger Bewegung von 1521/22 und analysiert, wie und inwieweit diese Predigten eine Funktion zur Bes nftigung der Unruhen zukommt - und was sich daraus f r unseren heutigen Umgang mit Reformen lernen l sst. Inhaltsverzeichnis: 1 Einleitung 2 Geschichtliche Darstellung 3 Prolegomena zu den Invokavitpredigten 3.1 Zum Text 3.2 Zur Methode der Predigtanalyse 3.3 Die Aufgabe der Invokavitpredigten 3.4 Die Wirkung der Invokavitpredigten 4 Untersuchung der Invocavitpredigten 4.1 berblick und Organisation der Invokavitpredigten 4.2 Einf hrung in den Konflikt 4.3 Das theologische Fundament: Das alleinwirkende Wort Gottes als Begr ndung der Geduld 4.3.1 Zum Wort Gottes 4.3.1.1 Die Potenz des Wortes Gottes 4.3.1.2 Das allein wirkende Wort als Begr ndung f r den Gewaltverzicht 4.3.1.3 Das Wort Gottes als energetische Wirksamkeit 4.3.2 Die Unterscheidung von Ohr und Herz - die Freiheit der H renden und die Grenze der Predigt 4.3.3 Die individuelle berzeugung des Herzens 4.3.4 Die Rolle der Starken und Schwachen 4.3.5 Handlungsanweisung in Dilemmasituationen zwischen Alt und Neu: Das Leben zwischen Freiheit und Gesetz 4.4 Wie berzeugt Luther von seiner Sicht? 4.4.1 Das Verh ltnis Luthers zur Gemeinde 4.4.2 Die Autorit t Luthers 4.4.3 Existentielle Ausrichtung und der Kampf mit dem Teufel 4.4.4 Der Schriftgebrauch in den Invokavitpredigten 4.4.5 "Ein Prediger ist sozusagen ein Handwerker" - Die Rhetorik Luthers 4.4.5.1 Sprachliche Elemente 4.4.5.2 Sprachliche Gestaltung 4.4.6 Worauf Luther verzichtet 5 Geschichtlicher Ausblick: Wie ging es weiter? 6 Zusammenfassung 7 Literaturverzeichnis 7.1 Quellen 7.1.1 Briefe 7.1.2 Schriften, Werke und Predigten
Undertittel
Wirkung, Argumentation Und Stil Der Invokavitpredigten Martin Luthers in Der Wittenberger Bewegung 1521/22
ISBN
9781539072683
Språk
Tysk
Vekt
132 gram
Utgivelsesdato
1.8.2015
Antall sider
106