Meryam wird in eine arabische Grofamilie in Deutschland hineingeboren. Als Teenie rebelliert sie gegen die traditionelle Lebensart ihrer Familie. Ihre Mutter stiftet den altesten Sohn an, Meryam zu verprugeln. Diese lauft von zuhause fort und versteckt sich bei der Familie ihrer Schulfreundin Anne. Von einer staatlichen Einrichtung betreut, arbeitet Meryam hart, studiert, und es gelingt ihr, als junge Frau auf eigenen Fuen zu stehen. Nach dem Studium arbeitet sie als Assistentin in einer Anwaltskanzlei, wahrend Anne im Sozialwesen tatig ist. Von der Freundin erfahrt Meryam, dass ihre Grofamilie nicht mehr existiert: Einige Mitglieder sind tot, andere im Knast oder krank. Nur ihre Schwester, die noch ein Kind war, als Meryam das Elternhaus verlassen hatte, ist ubriggeblieben und obdachlos geworden. Anne setzt Meryam unter Druck, ihre noch immer minderjahrige Schwester bei sich aufzunehmen. Letztendlich holt Meryam ihre Schwester zu sich. Doch die Weltanschauungen der beiden prallen aufeinander. Die jungere Latifah hat die traditionellen Werte ihrer Mutter verinnerlicht und verabscheut Meryems westliche Lebensart. Anne verlangt von ihrer Freundin, Geduld mit der Schwester zu haben ... Aber Geduld ist kein Zaubermittel, um diesen culture clash zu verhindern.