In den letzten Jahren werden zusatzlich zu Risikofaktoren bei physischen und psychischen Storungen sogenannte Resilienzfaktoren diskutiert. Im vorliegenden Buch fragen wir daher, was positive, also schutzende und negative, also belastende Resilienzfaktoren beim Schmerz sein konnen. Die naturwissenschaftliche Sicht favorisiert bekannterweise biopsychosoziale Einflusse, die geisteswissenschaftliche Sicht als geradezu notwendige, aber vernachlassigte Erganzung fokussiert die Frage nach dem Sinn von Schmerz und Leiden. Die Interaktion dieser beiden Perspektiven wird im interdisziplinaren Diskurs zwischen Experten und Nachwuchswissenschaftlern beleuchtet.