Dieses Buch zeigt, wie Satellitenbilder und frei zugangliche Daten die Beobachtung moderner Konflikte revolutioniert haben. Es erzahlt von Journalistinnen, Forschern und Aktivisten, die mit offenen Quellen Kriegsverbrechen dokumentieren, Truppenbewegungen analysieren und Narrative uberprufen. Doch diese neue Form der Aufklarung birgt auch Risiken: Fehlinterpretationen, politische Instrumentalisierung und die Illusion absoluter Objektivitat. Anhand konkreter Fallstudien und technischer Einblicke wird sichtbar, dass Open-Source-Intelligence nicht nur Wissen schafft, sondern auch Deutungskampfe entfacht. Eine prazise Analyse uber den Wandel von Geheimhaltung zu offentlicher Kontrolle - und uber die Verantwortung, die aus Sichtbarkeit entsteht.