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Rettung der Medienvielfalt durch das Kartellrecht? Die Pressefusionskontrolle auf dem Prufstand
Rettung der Medienvielfalt durch das Kartellrecht? Die Pressefusionskontrolle auf dem Prufstand
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Rettung der Medienvielfalt durch das Kartellrecht? Die Pressefusionskontrolle auf dem Prufstand

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Seit den 1950er Jahren nimmt die Medienkonzentration im deutschen Zeitungssektor immer weiter zu. Lokale Zeitungen wurden von groen Medienkonzernen ubernommen, ohne dass es zu einer Fusionskontrolle durch das Kartellamt kam, da die im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschrankungen (GWB) vorgegebenen Umsatzschwellen nicht uberschritten wurden. Steigende Umsatze und Auflagen wurden auf immer weniger Verlange verteilt. Um dieser Tendenz entgegen zu wirken und damit die Pressevielfalt und Informationsfreiheit zu sichern, wurde 1976 die sog. Pressefusionskontrolle eingefuhrt. 2005 sollte die Pressefusionskontrolle im Rahmen der 7. GWB-Novellierung aufgrund geanderter Marktumfelder, mit denen sich die Zeitungsverleger konfrontiert sahen, aufgeweicht werden. Dies geschah letztendlich nicht. 2011 wurde ein neuer Vorsto unternommen, die Pressefusionskontrolle zu modifizieren, wie es der Bund deutscher Zeitungsverleger schon lange gefordert hatte. Vor diesem Hintergrund beschftigt sich das Buch mit der Frage, ob und in welcher Ausgestaltung die Pressefusionskontrolle mehr als 35 Jahre nach Ihrer Einfhrung noch ein geeignetes Mittel gegen die Medienkonzentration auf dem Tageszeitungsmarkt darstellt.
Forfatter
Michael Vitt
ISBN
9783954258277
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
1.9.2015
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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