Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Aufgabe der Bindung der Marke an einen Geschaftsbetrieb durch das neue Markengesetz (MarkenG), die zur Anmeldung von Spekulations-/Hinterhaltsmarken und Sperrmarken fuhrte. Es stellt sich damit die Frage, ob derartige Markenanmeldungen im Hinblick auf die Zielvorgaben der EG-Markenrechtrichtlinie und des deutschen MarkenG zulassig sind. Im Rahmen dessen wurde herausgearbeitet, dass sie unter den in dieser Arbeit dargestellten Bedingungen der Loeschung unterliegen koennen. Daruber hinaus gibt die mit der Internet-Vergabepraxis verbundene Problematik des Domain-Grabbing Anlass zur UEberprufung missbrauchlich angemeldeter Domain-Names. Diese werfen kennzeichen- und namensrechtliche Fragen auf, fur die praxisorientierte Loesungsvorschlage entwickelt wurden.