Der Garten ist in vielen Religionen von Bedeutung. Judentum, Christentum und Islam kennen, abgeleitet vom Konzept des Gartens, die Idee des Schutzes der Schopfung als gottlichen Auftrag. Im Christentum gingen von den Klostern als den religiosen Zentren wichtige Impulse zur Entwicklung auch der weltlichen Gartenkultur aus. Die Herrenhausen-Matinee, eine gemeinsame Vortragsveranstaltung der VolkswagenStiftung und der Freunde der Herrenhauser Garten e. V., war 2023 dem Thema "e;Paradiesisch!? Garten im Judentum, Christentum und Islam"e; gewidmet. Der Band 15 der Herrenhauser Schriften prasentiert die anlasslich der Matinee gehaltenen Vortrage. Prof. Dr. Inken Formann, Institut fur Landschaftsarchitektur der Leibniz Universitat Hannover, fuhrt in die Thematik ein. Anschlie end diskutiert Prof. Dr. Maria Hausl, Institut fur Katholische Theologie der TU Dresden, "e;Garten und das verschlossene Paradies in der christlichen Welt"e;. Dorte Eggert-Heerdegen, freischaffende Landschaftsarchitektin aus Berlin, widmet sich dem Thema "e;Islamische Gartentraume Orte der Kontemplation, Orte der Lust am Beispiel des Orientalisch-Islamischen Garten Berlin"e;. "e;Der Baum des Lebens im Judentum, seine symbolische Bedeutung und seine Darstellung in den mittelalterlichen judischen Handschriften"e; ist Gegenstand der Abhandlung von Rebecca Ullrich, Institut fur Judaistik, Freie Universitat Berlin. In der Laudation zur Verleihung des Goldenen Tores an Dr. Dietrich Hoppenstedt wurdigt Sepp Heckmann, Vorstandsvorsitzender der Freunde der Herrenhauser Garten, dessen Verdienste um den Erhalt und die Entwicklung der Herrenhauser Garten