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Offenlegungspolitik von Investmentfonds
Spar

Offenlegungspolitik von Investmentfonds

Es besteht weltweit ein Trend der Anleger, Anlageentscheidungen nicht mehr selbst zu treffen, sondern professionelle Fondsmanager mit den Anlageentscheidungen zu betrauen. Dahinter steht die HofFnung, dass ein Fondsmanager aufgrund seiner iiberlegenen Inf- mationen in der Lage ist, fiir den Anleger ein besseres Rendite-RisikoProfil zu erzielen als es dieser selbst konnte. Es gibt allerdings eine umfangreiche empirische Liter at ur, die belegt, dass ein betrachtlicher Teil der Fondsmanager - trotz anders lautender Versp- chungen - hierzu nicht dauerhaft in der Lage ist. Fiir dieses Phanomen wird als Erklarung haufig genannt, dass Fondsmanager bei ihren Anlageentscheidungen nicht in erster Linie das Wohl des Anlegers im Auge haben, sondern ihre eigenen Ziele verfolgen. Dies wirft die Frage auf, wie die optimale Handelsstrategie aussieht, auf die der Anleger den Fondsmanager verpflichten sollte. Die Antwort auf diese Frage ist keineswegs off- sichtlich, unterscheiden sich Fondsmanager und Fondsanleger doch beziighch ihrer Inf- mationen. Der Fondsmanager besitzt vermuthch bessere Informationen iiber den Akti- markt als der Fondsanleger, doch ist fiir den Anleger unklar, ob der Informationsvorsprung des Fondsmanagers die von ihm geforderte Managementgebiihr kompensiert. Der Anleger kennt die Qualitat des Fondsmanagers nicht, er ist einem Managementrisiko ausgesetzt. Dieses Managementrisiko tritt bei jeder Form des delegierten Portfoliomanagements auf, sein Ausmafi variiert aber von Fonds zu Fonds in Abhangigkeit der Offenlegungspolitik des Fonds. Je mehr Informationen der Fonds seinen Anlegern bekannt gibt, desto leichter kann der Investor die Qualitat des Fondsmanagers einschatzen und desto geringer ist das Managementrisiko, dem der Anleger ausgesetzt ist.
Undertittel
Fondsrisiko, Portfoliooptimalität und Performance
ISBN
9783835003668
Språk
Tysk
Vekt
310 gram
Utgivelsesdato
30.5.2006
Antall sider
185