Im Unterschied zum ostlichen Kulturkreis wird das Trennungsdenken im Westen seit 2000 Jahren von einer wirkmachtigen Instanz kultiviert: der abendlandischen Philosophiegeschichte und der aus ihr hervorgegangenen neuzeitlichen Naturwissenschaft. Diese stellen den Uberbau"e; der mittlerweile global gewordenen Gesellschaftsordnung des kapitalistischen Patriarchats"e; mit seinen technischen, okonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Manifestationen dar. Als Alternative zur Utopie"e; eines technisch produzierten Paradieses"e; auf Erden, die heute in Form einer dystopischen Naturkrise zutage tritt, drangt sich ein neues Naturverstandnis und -verhaltnis auf der Basis von Einheitsmetaphysik auf.Im vorliegenden Buch werden die zwei Grundsulen der Kritischen Patriarchatstheorie"e; - die Matriarchale Naturphilosophie und die Patriarchatskritische Geschichtsphilosophie - im Rahmen einer kritischen Auseinandersetzung mit Giordano Bruno und Martin Heidegger erlutert.