ArbeiterInnen aus Recklinghausen erzahlen von den sozialen und okologischen Transformationsprozessen im Emschertal, inmitten von Europas grotem Ballungsgebiet, dem Ruhrgebiet. Sie berichten von Veranderungen in ihrer von der Schwerindustrie gepragten Lebenswelt, vom Ende des Steinkohlenbergbaus und dem naturgerechten Umbau von Landschaft und Gesellschaft. Konzipiert als Dialog, der streckenweise grafisch gestaltet ist, erinnern sie sich an den einst dreckigsten Fluss der Republik, an Luftverschmutzung, die Arbeit untertage und die Entstehung einer Haldenlandschaft. Ihre reflektierte Auseinandersetzung mit den Zusammenhangen zwischen Arbeit, Umwelt und Alltag zeigt eine historisch gewachsene und von sozialen und kulturellen Praktiken gepragte "e;Natur"e;, die fur den Entwurf von Zukunftsbildern von groer Bedeutung ist.