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Movens Bild. Zwischen Evidenz und Affekt
Movens Bild. Zwischen Evidenz und Affekt
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Movens Bild. Zwischen Evidenz und Affekt

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Die fundamentale Rolle, die das Bild in Kommunikationsprozessen spielt, lasst sich weder allein auf die oft diskutierte mediale Verfugbarkeit noch auf seine Zeichen- oder Symbolhaftigkeit zuruckfuhren. Vielmehr erweist sich das Bild als ein aktives Gegenuber - als ein Gestaltungsmoment, das Kommunikationsprozesse initiiert, konturiert und steuert. Hier setzt der Begriff Movens Bild"e; an. Er bezeichnet die Wirkung des Ikonischen, das Bewegende wie auch das Bewegte des Bildes. Diese Bandbreite des Ikonischen wird in dem Band an dem Gegenuber von Evidenz und Affekt, die als integrale Momente bildlichen Ausdrucks doch unmittelbar zusammen gehoren. Mit einem solchen veranderten Blick gewinnt die Frage nach bildlicher Darstellung und Vermittlung eine neue Brisanz. Wie verschrankt sich die affektive Dimension des Bildes mit seiner Evidenzerzeugung? Weder lasst sich die dem Bild innewohnende Affektleistung von seiner Evidenzerzeugung trennen noch ist bildliche Evidenz ohne affektive Motivierung denkbar. Im Zentrum der Debatte steht also die Einsicht, dass es eine eigene Logik des Zeigens und Offenbarens gibt, welche die Wirkmachtigkeit der Bilder ausmacht. Ihr Spektrum bleibt breit und bietet eine Vielfalt an Ubergangen: Es reicht von luzider Sachhaltigkeit uber emotionale Aufladung und asthetische Suggestion bis hin zur affektiven Uberwaltigung.
ISBN
9783846746318
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
13.5.2019
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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