Das Luxemburgische ist stark durch Variation auf allen sprachlichen Ebenen gepr gt. Die vorliegende Studie besch ftigt sich mit ausgew hlten Variationsph nomenen, die sich zwischen Morphologie und Phonologie bewegen. Im Fokus der variations- und perzeptionslinguistischen Studie steht zum einen die Analyse morpho(phono)logischer Ph nomene mithilfe eines umfangreichen Sprachdatenkorpus mit Fokus auf der inter- und intraindividuellen Variationsdimension. Zum anderen eruiert sie anhand eines ma geschneiderten Testverfahrens, wie diese Variationsph nomene wahrgenommen und bewertet werden. Die Arbeit legt anschaulich dar, dass neben linguistischen Steuerungsfaktoren auch Wahlfreiheit bei der Variantenwahl von Bedeutung ist und Variation oft als Teil der (individuellen) Norm wahrgenommen wird.