

Meritokratie als Legitimationsprinzip
Zur Beziehung zwischen Bildung und Akzeptanz sozialer Ungleichheit werden zunächst zwei konträre Thesen aufgestellt: Einerseits sollten höher Gebildete infolge erweiterter kognitiver Fähigkeiten kritischer gegenüber sozialer Ungleichheit sein, andererseits ist zu erwarten, dass höher Gebildete – die mit größerer Wahrscheinlichkeit zu den privilegierten Sozialschichten gehören – aufgrund eigener positiver Erfahrungen mit der Ordnung sozialer Ungleichheit diese stärker akzeptieren. Im Zentrum der empirischen Untersuchung stehen Analysen zu zeitlichen Entwicklungen unter simultaner Berücksichtigung von Kohorten-, Perioden- und Alterseffekten.
- Undertittel
- Die Entwicklung der Akzeptanz sozialer Ungleichheit im Zuge der Bildungsexpansion
- Forfatter
- Andreas Hadjar
- ISBN
- 9783531909592
- Språk
- Tysk
- Utgivelsesdato
- 12.7.2008
- Tilgjengelige elektroniske format
- PDF - Adobe DRM
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