Der Sammelband bundelt Aufsatze zur literarischen Darstellung von Krankheiten und Mengen. Die einzelnen Beitrage zielen auf das asthetische (Erzahl-)Potenzial im Verhaltnis dieser beiden Sujets zueinander. Sie nehmen dabei Fragen nach Phanomenen der Ansteckung, der Darstellung von Krankheiten, Versuchen der Ordnung von Menge zur Vermeidung von Krankheitsausbreitung oder dem Verhaltnis zwischen Individuum und Menge im Zustand der Krankheit in den Blick. In komparatistischer Anlage durchlauft der Sammelband Stationen der Reflexion uber Menge und Krankheit vom Mittelalter bis zur Gegenwart.