Dank seiner Doppelqualifikation als Kunsthistoriker und erfolgreicher Medienunternehmer kann Hubert Burda die heutige Medienwelt in ihren historischen Dimensionen wie kaum ein Zweiter vermessen.Hubert Burda versteht es virtuos, Analogien zwischen verschiedenen Epochen und Medien aufzuspuren. Die Fassade einer Kirche wird bei ihm zum Aquivalent fur den Showroom eines Global Players, Fresken der Renaissance haben ihre Entsprechung in heutigen Grobildleinwanden. Zwischen Jan van Eyck und Andy Warhol, Jakob Fugger und Sergey Brin, einem der Grunder von Google, erkennt er Ahnlichkeiten. In seinen Texten erweist Burda sich als Meister der geistesgeschichtlichen Pendants.