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Magie und Aberglaube bei Cervantes: Eine literaturhistorische Analyse
Magie und Aberglaube bei Cervantes: Eine literaturhistorische Analyse
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Magie und Aberglaube bei Cervantes: Eine literaturhistorische Analyse

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Weise Zauberer, ein Mensch aus Glas, grobschlachtige Riesen und zwei sprechende Hunde: Cervantes' Werk ist wahrlich eine Fundgrube an Merkwurdigkeiten. Sowohl Don Quijote de la Mancha als auch die Novelas ejemplares reflektieren dabei ein Bild der Gesellschaft, wie es die Forschung bis vor kurzem nicht fr mglich gehalten htte. Mitnichten konnte nach Ende des gottesfrchtigen Mittelalters die Rede davon sein, dass der Glaube an die Existenz von Zauberern und Fabelwesen gnzlich vernichtet worden war. Der Aberglaube hatte in den Kpfen des Volkes berlebt und wurde im Siglo de Oro durch die Wiederentdeckung antiker und arabischer Schriften, die eine vergessen geglaubte Vielfalt an mythischen Wesen und Gttern offenbarten, wieder von Neuem entfacht. Der Glaube an Wunder, Weissagungen und die Wirkkraft magischer Handlungen zog sich dabei durch alle Gesellschaftsschichten - vom Bauer bis hin zum Priester - und war Teil der zeitgenssischen Realitt. In Cervantes' Werk erleben wir eine fr die Zeit bemerkenswert kritisch-parodistische Auseinandersetzung mit dem kontroversen Gebiet des Aberglaubens und seinem Einfluss auf Mensch und Kultur.
Forfatter
Janina Klinck
ISBN
9783959352499
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
1.3.2016
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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