In ihren Briefen 1956 - 1960 schreiben Christin und Heinrich uber ihr gegenseitiges Vertrauen, ihre Freundschaft und Liebe, uber ihre gemeinsamen Interessen an Musik, Literatur und Politik. Im Mittelpunkt aber steht die existentielle Auseinandersetzung Heinrichs mit der zu seiner Zeit herrschenden kritischen Theologie an der Universitat, bei der es um die Frage ging: Wie verhalt sich die theologische Forschung als Wissenschaft zum Glauben an die biblische Botschaft? Und letztlich, wie lasst sich der Glaube in Ubereinstimmung mit der Vernunft begrunden? In ihren Briefen diskutieren Heinrich und Christin ausfuhrlich uber diese Fragen, aber auch uber die politische Situation des damals in Ost und West geteilten Deutschland und die hitzigen Auseinandersetzungeneiner atomaren Aufrustung in der Bundesrepublik.