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«Leoninische Vereinbarungen» und Ergebnisbeteiligungspflicht im deutschen und italienischen Gesellschaftsrecht
«Leoninische Vereinbarungen» und Ergebnisbeteiligungspflicht im deutschen und italienischen Gesellschaftsrecht
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«Leoninische Vereinbarungen» und Ergebnisbeteiligungspflicht im deutschen und italienischen Gesellschaftsrecht

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Der Vergleich der Gesellschaftsrechtsordnungen hat neue praktische Relevanz gewonnen. Die Arbeit untersucht die deutsche und eine wichtige romanische Gesellschaftsrechtsordnung, die italienische. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Ergebnisbeteiligung eines Gesellschafters. Ausgangspunkt ist die Vorschrift zum patto leonino des Codice civile. Diese besagt: Die Vereinbarung, nach der einer oder mehrere Gesellschafter von jeder Beteiligung am Gewinn oder an Verlusten ausgeschlossen sind, ist nichtig Die Norm greift die societas leonina nach Romischem Recht auf. Sie beruhrt grundsatzliche Fragen der gesellschaftsrechtlichen Dogmatik. Die Untersuchung steht exemplarisch fur eine rechtsvergleichende Auseinandersetzung mit dem romanischen Rechtskreis. Das deutsche Gesellschaftsrecht folgt einer liberaleren Logik. Nur im Recht der stillen Gesellschaft ist die Ergebnisbeteiligung eines Gesellschafters konstitutiv fur das Vorliegen einer Gesellschaft. Zumindest im Recht der Personenhandelsgesellschaften erscheint es lohnenswert, wie im italienischen Recht uber die Vermittlung der Gesellschafterstellung uber das Ergebnis als alternatives Kriterium nachzudenken.
Undertittel
Zum &quote;patto leonino&quote; des italienischen Rechts und moeglichen Entsprechungen im deutschen Recht
ISBN
9783653002324
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
23.11.2010
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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