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Karl Marx und sein Verhaltnis zum Judentum
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Karl Marx und sein Verhaltnis zum Judentum

Forfatter:
Tysk
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Universitat Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: Karl Marx als zeitgeschichtlicher Beobachter und Kritiker - Seine politischen Schriften im Kontext der Zeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Geld ist der eifrige Gott Israels, vor welchem kein andrer Gott bestehen darf."e;Im Jahr 2018 verkundeten die Veranstalter des Echos, welcher bis dato als gro ter deutscher Musikpreis galt, dass es sich hierbei um die letzte Verleihung dieser Art handeln wurde. Grund dafur, war der dem Echo vorangegangene Skandal um die zwei Musiker, Kollegah und Farid Bang, die beide fur einen Musikpreis nominiert waren und daher auf der Verleihung auftreten sollten. Beide Musiker erregten die Gemuter, weil sie in ihren Songs verstarkt antisemitische Klischees bedienen. Sie zogen dadurch im Vorfeld der Echo-Verleihung den Unmut vieler judischer und nichtjudischer Institutionen und Kunstler auf sich. Beliebtes Motiv ihrer Songs und Musikvideos sind stereotypische antisemitische Vorurteile, die Juden als Drahtzieher einer weltumfassenden Geheimorganisation darstellen, welche mithilfe ihrer enormen finanziellen Mittel die Geschicke der Welt nach ihrem Gutdunken zu lenken scheinen. Die Darstellung von Juden als vermeintlich homogene Einheit, welche mithilfe ihres Geldes ihre oft als weltumfassend dargestellten Machtspharen zu erweitern sucht, ist hierbei kein neues Motiv. Ganz im Gegenteil. Es ist beinah so alt wie das Judentum selbst. Nach moderner Definition gilt dies allerdings als stereotypes antisemitisch gepragtes Vorurteil. Was heutzutage jedoch als antisemitisches Vorurteil gilt und es daher undenkbar ware, Juden in einem offentlichem Kontext derart zu verunglimpfen, war zu Zeiten von Karl Marx und seinen Mitstreitern Friedrich Engels und ehemals Bruno Bauer jedoch nichts Ungewohnliches. Karl Marx bezeichnet die Juden in seiner 1844 erschienenen Rezension Zur Judenfrage, mehr als einmal als egoistisch und ausschlie lich dem Geld verpflichtet. Wurde man seine Rezension auf die heutige Zeit ubertragen, waren sich wohl alle einig, dass sie klar antisemitische Vorurteile bedient. Doch Marx veroffentlichte 'Zur Judenfrage' eben nicht im 21. Jahrhundert, sondern zwei Jahrhunderte zuvor. Diese Arbeit geht daher der Frage nach, inwiefern Marx in seiner Abhandlung antijudaistische bzw. antisemitische Ressentiments bedient und ob man ihn infolgedessen ebenso einfach und unumwunden als Antisemit bezeichnen wie die beiden, im ersten Abschnitt erwahnten, Musiker Kollegah und Farid Bang.
Undertittel
Exemplarisch analysiert anhand der von ihm verfassten Rezension &quote;Zur Judenfrage&quote; (1843/44)
Forfatter
Sina Wilde
ISBN
9783346188120
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
23.6.2020
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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