Wissen realisiert sich in Spannungsr umen, in rhizomatischer Weise. Interdisziplinarit t entsteht als eine M glichkeit des Wissens jenseits der Mauern dessen, was damals als moderne Wissenschaft galt, angesichts der fiktiven, realen und effektiven Bedingungen, die die beteiligten Akteure wie Subjekte, Objekte, Konzepte, Ideen, Meinungen, Theorien, Methoden, Institutionen, Forscher, Universit ten usw. nebeneinander stellen, ausschlie en, integrieren, selektieren und vermehren. Auf dieser Grundlage k nnen sich die Studien ber die kollaborative Produktion in der Informationswissenschaft auf eine Art Abgrenzungsproblem konzentrieren, wobei die Prozesse und Informationsfl sse, die sie umgeben, ber cksichtigt werden. Die Informationsarchitektur wurde als konvergente Wissensdom ne betrachtet, um die epistemologischen Bedingungen zu verstehen, die zur interdisziplin ren Produktion der Informationswissenschaft beitragen, d.h. welche Forscher, Disziplinen, Konzepte, Theorien und Methoden die Prozesshaftigkeit dieses interdisziplin ren Status kennzeichnen.