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Hypochondrie und Romanform
Hypochondrie und Romanform
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Hypochondrie und Romanform

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Diese Studie beleuchtet, wie das in der Literaturwissenschaft kaum beachtete Krankheitsphanomen Hypochondrie eine privilegierte Beziehung zur Gattung des Romans ausbildet: Zum einen erzeugt der Roman mit seinen spezifischen Darstellungsweisen ein Wissen uber die Hypochondrie, das die im fachwissenschaftlichen Feld der Medizin gewonnenen Erkenntnisse zu perspektivieren und zu erweitern vermag. Zum anderen erfahren diese Darstellungsweisen in der Reprasentation der Hypochondrie eine differenzierte Ausgestaltung. Vor diesem Hintergrund erfolgt eine Fokussierung auf zwei Zeitraume: Dem Zusammenhang der Kristallisierung der modernen Hypochondrie und der Gattungsinnovation des Romans im 18. Jahrhundert entspricht beispielsweise die Gleichzeitigkeit der Beschreibung einer neuen, auf geistige Prozesse bezogenen Hypochondrieform und der Entwicklung innovativer narrativer Verfahren der Bewusstseinsdarstellung im fruhen 20. Jahrhundert.
Undertittel
Analysen einer systematischen Affinitat in der deutschen und britischen Literatur des spaten 18. und fruhen 20. Jahrhunderts
ISBN
9783846769478
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
7.4.2025
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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