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Hochwasservorsorge im Romischen Reich
Hochwasservorsorge im Romischen Reich
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Hochwasservorsorge im Romischen Reich

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Gab es in der Antike ein aktives Handeln gegenuber Naturrisiken? Jasmin Hettinger widmet sich den Vorsorgepraktiken, die sich im Laufe der Zeit in unterschiedlichen Regionen des Romischen Reichs herausbildeten, um sich vor Flusshochwasser zu schutzen. Dazu untersucht sie anhand von literarischen, epigraphischen, archaologischen und geowissenschaftlichen Quellen, wie unter romischer Herrschaft Flusse verwaltet, genutzt und wasserbaulich verandert wurden. Die gangigsten Praktiken - von Rechtsnormen uber die Ausweisung von Uberschwemmungsflachen bis hin zur kunstlichen Flussregulierung - entsprachen den heutigen Methoden der Hochwasservorsorge. Auch das Wissen uber naturliche Flutursachen war durchaus differenziert. Die eigentlichen Unterschiede zwischen dem romischen und dem heutigen Umgang mit Flusshochwasser sind im kulturellen Bereich zu verorten. Flusse waren zugleich gottliche Wesen, zu denen ein reziprokes Verhaltnis gepflegt wurde: Jeder Wasserbau musste entsuhnt werden. Auerdem wurden Flusse und ihre Ufer auf vielfaltige Weise genutzt, sodass die naturnahen Flusse, die bestandig ihren Lauf veranderten, den Menschen ein hohes Ma an Anpassungsfahigkeit und Bereitschaft zur Vorsorge abverlangten.
Undertittel
Praktiken und Paradigmen
ISBN
9783515132701
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
21.4.2022
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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