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Grundformen Der Frommigkeit Im Mittelalter
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Grundformen Der Frommigkeit Im Mittelalter

Bereits in zweiter Auflage entfaltet diese Einfuhrung die Welt der mittelalterlichen Frommigkeit: Der Vormoderne war die Religion selbstverstandlich. Je nach Kulturstand hatte sie verschiedene Formen und Gestaltungen. Kennzeichnend fur die mittelalterliche Frommigkeit ist, dass die Buchreligion Christentum in eine orale Gesellschaft vordrang und diese umgestaltete: Schreiben und Lesen, Philosophie und Theologie entwickelten sich. Die Religionspraxis bildete dabei vielerlei Spielarten aus: Reliquien-Verehrung, Blutkulte, Stiftungswesen, Ablass, Passionsfrommigkeit - insgesamt ein Gemisch, das nicht immer als genuin christlich gelten kann. Eben in dieser Vermengung von vielerlei Elementen liegt die Spannung; zum Ende des Mittelalters erwachst eine geradezu explosive Mischung. Dies ansichtig zu machen gelingt - entgegen der Vorgehensweise der alteren Forschung, die allzu oft konfessionell und national urteilt - erst aus einer religions- und sozialgeschichtlichen Perspektive, der sich Arnold Angenendt vorzugsweise widmet. Aus der Presse zu 1. Auflage: Der Wert des Buches "beruht ] auf der anschaulichen Prasentation vielgestaltigen Materials und in der Aufmerksamkeit des Autors fur neue Fragestellungen der Nachbardisziplinen." Michael Borgolte in der FAZ, 8.12.2003.
Opplag
2nd 2., Durchges. Aufl. ed.
ISBN
9783486557008
Språk
Tysk
Vekt
191 gram
Utgivelsesdato
18.8.2004
Antall sider
170